Allgemeines

Ein Kleingarten bietet die perfekte Möglichkeit, der Hektik des Stadtlebens zu entfliehen und sich der Leidenschaft fürs Gärtnern hinzugeben. 

Ein Garten ist Entspannung, trägt zu einem gesunden Stadtklima bei und versorgt uns mit gesundem Gemüse.

 

Intro

Wenn Sie sich für einen Kleingarten interessieren und diesen pachten möchten, bewerben Sie sich gerne. Die Bewerbung ist kostenlos, und Sie werden zunächst als passives Mitglied aufgenommen. 

Wird ein Garten frei, wird dieser den Wartenden der Reihe nach angeboten. Bekundet einer Interesse, beginnen die Verhandlungen zwischen altem und neuem Pächter. Wird sich geeinigt, steht der Übernahme des Gartens und dem Abschluss eines Pachtvertrages nichts mehr im Weg. Genauere Informationen zu den Prozessen, den Kosten, den Rechten und Pflichten findet ihr hier auf der Seite.

Erst wenn Sie einen Garten übernehmen, werden Sie als aktives Vereinsmitglied registriert.
 

Gartenübernahme

Alle Gärten werden durch einen unabhängigen Wertermittler/-innen des Stadtverbandes festgelegt. Die dazu existieren Wertermittlungsrichtlinien des Stadtverbands Düsseldorf der Kleingärtner e.V. gelten für alle dem Verband angeschlossenen Vereine in Düsseldorf gleichermaßen. Das ist die Grundlage des Verkaufspreises. 

Mit dem Vorpächter kann über Einrichtungen oder Geräte verhandelt werden, die übernommen werden können, wie z.B. Laubeneinrichtungen oder Gartengeräte. Ist man sich einig, kann der Garten übernommen und ein Pachtvertrag mit dem Verein geschlossen werden. 
 

Kosten eines Gartens

Natürlich ist es wichtig zu wissen, welche Kosten auf Sie zukommen,  wie hoch die Kosten für die Gartenübernahme entstehen und wie hoch die Kosten für den Unterhalt des Gartens sind.

  1. Gartenübernahme:
    Bei der Gartenübernahme wird natürlich der Kaufpreis fällig, der sich aus Schätzpreis und Übernahme vom Vorpächter zusammensetzt. Als Orientierung: in der Vergangenheit wurden Gärten zwischen 3.000€ - 4.000€ abgeschätzt zuzüglich der Übernahme an den Vorpächter.
     
  2. Laufende Kosten:
  • Die jährlichen Kosten liegen im Schnitt zwischen 600 € und 800€ für Pacht, Mitgliedsbeiträge, Versicherungen, Sonderumlagen für Vereinshaus und Gemeinschaftsflächen sowie Wasser- und Stromverbrauch. 
  • Der Wasserverbrauch wird jährlich abgelesen und wird von jedem Pächter selbst gesteuert. Stromlieferverträge werden von jedem Pächter selbst abgeschlossen.  


 

Sonst noch wichtig zu wissen

Die Nutzung eines Kleingartens ist im Bundeskleingartengesetz beschrieben. Laut Gesetz steht ein Kleingarten dem Kleingärtner nur zur nichterwerbsmäßigen Nutzung zur Verfügung. Dabei soll der Anbau von Gartenbauerzeugnissen und die Erholung im Vordergrund stehen. Ein perfekter Kleingarten sollte aus drei verschiedenen Nutzungsteilen bestehen: 

Nutzgarten

  • Mindestens auf einem Drittel der gesamten Gartenfläche sollen Obst, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Zum Nutzgartenanteil zählen: 
  • Beetflächen und Hochbeete mit ein- und mehrjährigen Gemüsepflanzen, Feldfrüchten, Heil- und Gewürzkräutern, Erdbeeren, Sommerblumen und anderen Kulturen;
  • Obstbäume, Beerensträucher, Rankgewächse sowie Nutzpflanzen für die Tierwelt;
  • Frühbeete, Kompostanlagen, Gewächshäuser. 
    (mindestens 10% der gesamten Gartenfläche sollte reine Beetfläche sein).

Ziergarten

Zum Ziergartenanteil gehören zum Beispiel Ziersträucher, Staudenbeete, Hecken, Steingarten oder Teich. Damit auch der Nachbar etwas Sonne abbekommt sind Pflanzen, die mehr als 4 m in die Höhe wachsen, nicht erlaubt.

Erholungsflächen und Laube

Dazu zählt die Laube (max. 24 m²), Terrasse, Wege und Rasenfläche. (Maximal 6% der Pachtfläche darf durch Beton­platten oder ähnliches versiegelt werden).

Damit auch die Allgemeinheit vom Erholungswert der Kleingärten profitiert, dürfen Hecken weder blickdicht, noch zu hoch sein. Außerdem sollte der Garten fachgerecht gepflegt und bewirtschaftet werden. Der Kleingärtner sollte in seinem Garten eine möglichst große Pflanzenvielfalt anstreben und für Nistmöglichkeiten, Winterschlafplätze und ähnliches sorgen, um die heimische Tierwelt zu unterstützen.

Allgemeines:

Ein Kleingarten bietet die perfekte Möglichkeit, der Hektik des Stadtlebens zu entfliehen und sich der Leidenschaft fürs Gärtnern hinzugeben. 

Die Nachfrage nach Kleingärten in Düsseldorf ist groß. Wenn Sie sich für einen Kleingarten interessieren und diesen pachten möchten, bewerben Sie sich bei uns. Wer weiß, mit ein wenig Glück erfüllt sich Ihr Traum vom eigenen Kleingarten relativ schnell. 

In einem persönlichen Gespräch tauschen wir uns über die Erwartungen und aber auch über Pflichten, die das Vereinsleben mit sich bringt, aus. Als aktives Mitglied mit einem gepachteten Garten helfen Sie bei der Pflege der Gemeinschaftsflächen, um einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen, oder bei den vereinsinternen Festen und Veranstaltungen. Engagement im Verein ist für uns selbstverständlich. 

 

Garten pachten:

Wird ein Garten frei, wird dieser den Wartenden der Reihe nach angeboten. 

Alle Kleingärten werden durch einen Wertermittler des Stadtverbandes abgeschätzt. Diese Wertermittlung ist die Basis für den Preis, der je nach Pflanzenbestand, Zustand der Pflege und der Laube variieren kann.  Die dazu existieren Wertermittlungsrichtlinien des Stadtverbands Düsseldorf der Kleingärtner e.V. gelten für alle dem Verband angeschlossenen Vereine in Düsseldorf gleichermaßen.

Angst im Sinne von "das ist doch viel zu teuer" muss man also nicht haben. Trotzdem gibt es einen Kleingarten im Stadtgebiet von Düsseldorf nicht umsonst. Mit den folgenden Kosten-positionen sollten Sie rechnen:

  • einmalige Kosten      für Gartenland inklusive Laube ca. 4000 - 6.000 € (gem. Wertermittlung)                             
  • einmalige Kosten      für die Übernahme von Inventar => private Verhandlungssache 
                                                (z.B. für Rosenschere, Rasenmäher, Küche, Tisch & Stühle etc.! Die
                                                Höhe wird zwischen dem Alt- und Neupächter gemeinsam
                                                ermittelt. Es besteht jedoch keine Pflicht zur Übernahme.)
  • laufende Kosten        die jährlichen laufenden Nebenkosten => ca. 600 €
                                               für Pachtbeiträge, Mitgliedsbeträge, Versicherungen usw.
                                               sowie anteilige Kosten der Gemeinschaftseinrichtungen.
                                               Der Wasserverbrauch wird jährlich ermittelt und verbrauchsabhängig berechnet. 
                                               Stromanschlüsse werden vom Pächter eigenständig abgeschlossen.

Bekundet einer Interesse, beginnen die Verhandlungen zwischen altem und neuem Pächter. Wird sich geeinigt, steht der Übernahme des Gartens und dem Abschluss eines Pachtvertrages nichts mehr im Weg. Genauere Informationen zu den Prozessen, den Kosten, den Rechten und Pflichten findet ihr hier auf der Seite.

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